Die Concordanciae des Johannes de Sancto Amando : nach einer Berliner und zwei Erfurter Handschriften zum ersten Male herausgegeben : nebst einem Nachtrage über die Concordanciae des Petrus de Sancto Floro / von Julius Leopold Pagel.
- Jean, de Saint-Amand, active 13th/14th century.
- Date:
- 1894
Licence: Public Domain Mark
Credit: Die Concordanciae des Johannes de Sancto Amando : nach einer Berliner und zwei Erfurter Handschriften zum ersten Male herausgegeben : nebst einem Nachtrage über die Concordanciae des Petrus de Sancto Floro / von Julius Leopold Pagel. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![wenigen Zeilen und 1 — l‘/a Seiten. Der stereotype Anfang lautet entweder Notandiuu oder ad evideutiam notandum, oder hic oritur (juaestio, ex dictis apparet, circa istam materiam seiet (]uaeri, hic duhitatur etc. Einzelne Ausführungen sind in Folge ihrer strengen Sachlichkeit recht lesenswerth. Bei inedicus ist auch ein Auszug aus ilom Buch „de credulitate Galeni“ (identisch mit de sectis) ge- geben, worin die bekannte Eintheilung erwähnt wird in „alia phili- siologica (sic!), alia inethodoica, alia empirica“. — Die allgemeine Betrachtung über gradus stützt sich auf des Jacob Alkiudus be- kanntes Werk de gradibus medicameutorum und erwähnt auch die Salernifanischen Verse (cfr. Collect. Salem, ed. de Benzi V ]). 47 Vers 1G62 ff.); der letzte Vers lautet hier in Variation: Tertius ex- cedit, cum quarto vita recedit. Ich hoffe diese llesumes vielleicht gelegentlich an anderer Stelle jtubliciren lassen zu können, um den Beweis zu liefern, wie sehr beliebt diese raediciuische Konkordanz- Gelehrsamkeit im Mittelalter war. Ein sehr sorgfältiges Artikel- register ist dem Werke voraufgeschickt. Eine weitere Verbesserung be- steht darin, dass die alphabetische Anordnung viel consequenter vom Autor festgehalten, auch manche andere „Discordanzen“, die dem ersten Werk zweifellos anhaften, vermieden wurden. Die Ueber- sichtlichkeit ist grösser geworden, die Artikel sind leichter zu finden, zumal da der Autorname vom Rubricator jedesmal besonders kennt- lich gemacht ist. Sicher hat sich Sancto Floro ein grosses Ver- dienst um die Amand’sche Konkordanz der Medicin erworben, das auch durch die Thatsache nicht geschmälert werden kann, dass dom zweiten Bearbeiter von seinem Vorgänger durch Feststellung von Plan und Anlage der Sammlung der Weg geebnet worden war. — Für vorliegende Ausgabe hat das nachträgliche Studium dieses Codex den nicht hoch genug zu veranschlagondeu Nutzen gehabt, dass, so- weit ein Vergleich bei der nicht vollständigen Congruenz der Texte möglich war, eine ganze Reihe der angemerkten, conjecturalen Ver- besserungen zu den leider in vielen Fehlern gleichlautenden Ber- liner und Erfurter Uandschriften zu meiner Freude als höchst glück- liche bestätigt werden konnte. Unzweifelhaft ist der Pariser Codex, trotzdem er auch seinerseits eine recht erhebliche Anzahl von Feh- lern und Lücken zeigt, nach einer correctereu Vorlage copirt. Die von mir soweit als möglich oxtrahirten Varianten findet der Loser im Anhang zusammengestellt. Von einer vollständigen Copio dos Textes musste leider aus mannigfachen Gründen abgesehen werden.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24859497_0042.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)