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Credit: Gesammelte Schriften / von Joh. Nep. Czermak. Source: Wellcome Collection.
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![lieber die Hautnerven des Frosches. [Müller’s »Archiv für Anatomie und Physiologie« 1849, S. 252.] (Hierzu Tafel 1 und 2). Um sich eine richtige Vorstellung von der Verbreitung der Nerven in der Haut des Frosches zu machen, ist es nothwendig, den Bau der Haut zu kennen. Zu diesem Zwecke habe ich eine schematische Zeich- nung (Fig. 1) entworfen, welche einen senkrechten Durchschnitt der Froschhaut darstellt und anschaulich macht, in welcher Weise dieses Organ aus seinen verschiedenen histologischen Elementen zusammen- gesetzt wird. Als Grrundgewebe kann das Derma oder Corium (Fig. 1,0) — eine ziemlich mächtige Lage von Bindegewebsfasern, welche nach Behandlung mit Essigsäure völlig durchsichtig erscheinen und die bekannten Kernbildungen zeigen — betrachtet werden. Die Fasern liegen, ohne sich zu verfilzen, in regelmässigen, horizontalen Schichten beisammen, treten jedoch an bestimmten Punkten auseinander und bedingen so die Entstehung einer grossen Anzahl von Kanälchen, welche das Derma senkrecht von innen nach aussen durchbohren. Auf einem Durchschnitte der Haut (Fig. 1) erscheint demzufolge das Derma zwischen je zwei Kanälchen A'—A') in vierseitige Felder mit rund- lichen Ecken abgesckniirt. Die nächste Schicht nach aussen bildet ein lockeres Gewebe mannigfach verfilzter Fasern (F), Avelche einerseits in das Derma und dessen Kanälchen (Fig. 1, K) eindringen, andererseits aber an die Epidermis grenzen: zwischen ihnen finden sich die kugeligen Körper Czermak, Schriften. \](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21903980_0001_0013.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)