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Credit: Gesammelte Schriften / von Joh. Nep. Czermak. Source: Wellcome Collection.
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![Erklärung der Abbildungen. Tafel 5. Die in Fig. 1, 2, 4, (I und 7 abgebildcten Elemente des Nervus acusticus vom Stör hatten längere Zeit in einer Sublimatlösung gelegen, die in Fig. .‘1 und 5 dar- gestellten hingegen in concentrirter Kochsalzlösung. Fig. 1. Primitivfasern des Acusticus nach achtundvicrzigstündiger Behand- lung mit Sublimat. Die Axencylinder [A] sind zu elastischen Fäden erhärtet, die Markscheiden (M) tlieils abgefallen, theils noch in röhrenförmigen Bruchstücken sichtbar. Fig. 2 A eine Nervenfaser, deren Markscheide geborsten und deren Axen- cylinder in Form einer Schlinge zusammengebogen ist; B, die Markscheide ist an dieser Faser zerrissen, wodurch die äussere Scheide und der Axencylinder eine kleine Strecke deutlich sichtbar werden; C, die Markscheide dieser Faser ist an dem einen Ende völlig herausgebröckelt, so, dass ein grosses Stück der äusseren Scheide und innerhalb derselben des Axencylinders frei erscheint; D, durch eine theilweise Zerstörung der Markscheide ist auch an dieser Faser die äussere Scheide und der eingeschlossene Axencylinder zu sehen. Fig. 3. Eine Nervenfaser aus dem Plexus auf der vorderen Partie des Vesti- bulum, welche sich dichotomisch spaltet. Fig. 4. Freie Axencylinder von drei Nervenfasern aus dem Plexus auf der Ampulle des hinteren Canalis semicircularis, welche sich bei n, n', n in Aeste spalten. Der eine der neu entstandenen Aeste des Axencylinders bei A und des bei B zeigt bei m und m' eine deutliche Spur einer abermaligen dichotomisclien Theilung. Fig. 5. Eine Nervenfaser aus dem Plexus auf der vorderen Partie des Vesti- bulum, welche sich bei a in drei Aeste theilt, von denen der mittlere sich noch- mals gabelig spaltet. Fig. ü. Eine dichotomisch getheilte Nervenfaser; bei A sieht der Axencylinder des einen Astes aus der Markscheide hervor. Fig. 7. Varicöse Axencylinder. 3](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21903980_0001_0047.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)