Ueber doppelseitige maligne Ovarialtumoren und doppleseitige Ovariotomie be Schwangerschaft ... / von Alfred Kropeit.
- Kropeit, Alfred.
- Date:
- 1901
Licence: In copyright
Credit: Ueber doppelseitige maligne Ovarialtumoren und doppleseitige Ovariotomie be Schwangerschaft ... / von Alfred Kropeit. Source: Wellcome Collection.
42/48 (page 42)
![. Frucht während der Agonie der Mutter ein; wahr¬ scheinlich ist hier die Agonie der Mutter die Ursache für den Abort* Bei Matthaei war die Complikation von placenta praevia, die zu Blutungen führte; während derselben erfolgte Ausstossung der Frucht 14 Tage post Operationen]. In dem Winter’schen Falle hatte die Patientin die Operation gut überstanden und wurde aus der Klinik entlassen; erst die durch die malignen Neoplasmen und deren Metastasen hervorgerufene Kachexie rief hier den Abort hervor. Bei Schroeder war der Verlauf post oper. zunächst vollkommen glatt, erst 7 Wochen post oper. trat partus praematurus ein; derselbe trat in dem Thornton’schen Falle noch viel später, im achten Monat, also 5 Monate post oper. ein. Direkt der Operation zur Last legen muss man den Abort in den Fällen von Munde und Blazejczyk, in denen keine weitere Complikation bestand, und der Abort am dritten Tage nach der Operation eintrat. Jedenfalls ersieht man, was ja schon nach den bisherigen Erfahrungen angenommen worden, dass die Prognose der doppelseitigen Ovariotomie bei Schwanger¬ schaft keine schlechtere ist wie die der einseitigen. Zum Schlüsse ist es mir eine angenehme Pflicht, Herrn Professor Dr. Winter für die Ueberlassung des Materials, sowie seinen Assistenten, Herrn Dr. Hense und Dr. Bosse, für ihre Unterstützung bei meiner Arbeit meinen ergebensten Dank auszusprechen.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30600054_0042.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)