Die electrische Medicin oder die Kraft und Wirkung der Electricität in dem menschlichen Körper und dessen Krankheiten besonders bey gelähmten Gliedern / [Johann Gottlieb Schäffer].
- Johann Gottlieb Schäffer
- Date:
- 1766
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Credit: Die electrische Medicin oder die Kraft und Wirkung der Electricität in dem menschlichen Körper und dessen Krankheiten besonders bey gelähmten Gliedern / [Johann Gottlieb Schäffer]. Source: Wellcome Collection.
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![unb jTu|ugmacßcnbe SWittcf, j« »etbunnern trauten. 3«»<g i|f ben meß» reffen «Patienten befcßwehrlicß , unb biefe« unangenehm. $5epbe« fann man bureß bie ©letrifation gewiffermajfen uberhoben ferjn. SKan (Snnte ba.hero fagen : wie glucflicß jteß bie hppoeßonbrifeßen, ^i;ffertf<Jjen unb melancßolifcßen ^erfonen ju feßaßen hüben, bafj ihnen ßiet ein angeneh* me« Üliittel angepriefen wirb, bureß welche«, ihr biefe« ©eblfite »et« bfinnert, nnb eine Urfacße ihrer Äranfheit bep ©eite geraumer wirb. 3<*' ba« i|t noeß nteßt genug. 2tucß bie innerlichen SÖerflopfungen ber £inge« weibe, fo »on einem biefen ©eblute entgehen, fönnen bureß anßaltenbe« (Slectrijtren rnieber eröfnet unb gehoben werben, gumal ba bureß bie ©lec, trifatiott eben biefe‘£ßeile, namlicß bie fcßroejlicßfen unb faljigten, bie ba« ©eblute biefe maeßen, au« betn Körper hetau«gejaget werben. 3C< boeß biefe« (mbfolcße©cßluf]e unb S3ermuthungen, weieße nur »priori ein, Imdnen, bie aber noch »ieie Stnwurfe, wenn fte nießt jugleicß bnreß bie Erfahrung a pofteriori beffättiget (tnb, (eiben würben. §. 16. Qßenn eine iperfon eine halbe ober ganje »ierte[©tunbe electriftret Wirbt fo fanget btefclbc an 5uönn|fen, fte fpußret einige SBarmc, unb bie« nicht »Kein an einem, fonbernan aden^heilenibrc« Äörper«. ©iefe <5tfaß* rung jeiget fowohi eine gleiche 2tu«theilung be« ©eblute« ju ben auffern %l)ttlen be« öetbe« an; al« aneß eine vermehrte Tütobunflimg. Sßerfcßie» bene ^ranfbeiien erforbern, bah eine gleiche 2fu«thcilung ber ©öfte unb eine »erjfarfte 2lu«bun|Tung, bureß SÜhttel heroor gebracht werbe. be« wirb alfo bureß« Slectri jtren erhalten, ©aber baffelbe auch in ben Jtranf« ßeiten, wo erffere ©ttiefe nötßig jittb, mit Sftußen fan gebrauchet wer« ben. 3a, wer ba wei«, wie viel bie unmerflicße 3lu«bön(iung jur ©e« funbßeit beptrage, unb wie hctßjl nothwenbig biefelbe fetj, bemwirbaueß ber vertrefTIcße fthifäen ber ©lectrifation fogleicß in bie 2lugen faden. 933ie »ieie .^ranfheiten föitnte ich h«er namhaft maeßen, bie alle, ohne btt# tere pHen, unangenehme ipulper unb wtberwartige 3)?ipturen ju neß* men, ganj allein bureß öftere« unb gnhalfenbe«Siectriftren würben curt* ret werben! §< 17*](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b3040986x_0048.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)