Allgemeine Anatomie : Lehre von den Mischungs- und Formbestandtheilen des menschlichen Körpers / von J. Henle.
- Friedrich Gustav Jakob Henle
- Date:
- 1841
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Credit: Allgemeine Anatomie : Lehre von den Mischungs- und Formbestandtheilen des menschlichen Körpers / von J. Henle. Source: Wellcome Collection.
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![\)erj!ar!t, ftc Um Qciibt unt> f)abttuetl trerben. ^te§ beru{)t jum S^beil nur auf l^abitucder (ion^eflion ober ^ietgung ju ßongeflionen, btefe wteber auf birecter ober inbirecter ßd^mung ber ©efdge, unb bic Uebung ber ©ecrettonen erfldrt ftd) ^ule^t ciu$ ben für ba§ gan^e 9^erüenft))!em gültigen ©efe^en. 2(ber audf) bie (^r^eugung fpecififc^er ©ecrete lagt ftc^ burc^ Sleijung beforbetn, jwar n\(i)t aller, namentlid) nid)! ber eigentlicben 2(uSn?urf^fioffe, aber offenbar njirb bic £luantitat, in tt)eld?er fOZild) unb (Samen gebilbet n?erben, bi§ ju einer gewiffen ©ren^e burd^ ben willfürlid^en S3erbrau(ft be^ pimmt SSieaeidf)t i|! bie Entleerung be6 2Cu6fül)rung6gangeg t)on (Hinflug, infofern baburd) tk ^rüfencandle in ben @tanb gefegt tT:)erben, neue 9}?aterien au§ bem Slute auf§unel)men. Söielleic^t wirft bei ber 9?egeneratton ber genannten (Secrete ein analoges ^rtncip, tüie ba^, tt)el4)eg t)ic 9?egeneration anberer, fejler ©ebilbe beflimmt. SBir ^abm gefel)en, trie bie ^orngebilbe, namentlich S^dgel unb v^aare, beren 2ßad)6tl)um eine bejlimmte ©renje l^at, ouf weldber ffe üer^arren follen, fort unb fort nadS)«)ac^fen, wenn fte üerl)inbert trerben, bie (^renje ^u erreichen. £)ie Erzeugung junger Seilen an ber ^^agelwurjel, bie mit 58ollenbung beS 9?agel6 aufl)6ren follte, bauert baS gan^e Men l)inburcb, wenn ber S^agels raub be(!dnbtg entfernt wirb. Eben*''fo fonnte bie S^iltung eineS ©ecreteS üerme^rt unb auS einer )jeriobifcben in eine continuirlic^e üerwanbelt werben, wenn e6 immer fort au6gefd()ieben wirb. X)a^ i>a§ beeret oft barunter leibe unb feine üollc Entwiifelung nid}t erreiche, bafur liefert bie Erfal)rung l)inldngltc|)e Belege, ^er Hinflug be§ 9flert)enfpf!emea auf bie £lualitdt ber (Secretionen, woüon wir oben (<B. 760) einige Ißeifpiele angefüf)rt ]()aben, ijlt burd[)auä rdt^fel()aft. ©0 lange ein beeret in ben ^rufenldppd[)en unb ^andldjen berweilt, finbet hintlixt üon S5ewegung beffelben patt. Wlan barf ftd? nid[)t t>or(Iellen, ba^ bic 7(bfonberung blo§ in ben blinben ßnben ber Brufen gefcbe^c unb t)on \)a an continuirlicb fortrucfe. Sn ttn ne^formigen ©rufen, an weld^c mm babei junddbjl ben!t, eri|liren folcbc blinbc (5nben cntweber gar nid)t ober ftnb bocb unwefentlicb. <Bo wtit bit 9J?embran einer ©rufe gleicb befc!)affen ij!, fo weit fecernirt ftc an allen (Stellen gleid^^eitig unb ber fluffige Sbeil be§ ^robucteS fommt in t)\t 2(u6fu]^rungggdngc, weil üon ibrer ^Btitt t)zx ber geringjle S[ßiberj!anb pattfinbet. ©inb fte üerftopft ober au§ anberen ©rünben unwegfam, fo fül^ren bie ?t)mpl)gefdge einen](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21058167_1014.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


