Allgemeine Anatomie : Lehre von den Mischungs- und Formbestandtheilen des menschlichen Körpers / von J. Henle.
- Friedrich Gustav Jakob Henle
- Date:
- 1841
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Credit: Allgemeine Anatomie : Lehre von den Mischungs- und Formbestandtheilen des menschlichen Körpers / von J. Henle. Source: Wellcome Collection.
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![halt) aB $D?embrancn. ^i'e ftbrofen ^änk fmt) am emfad[)j!cn, ait§ bloßem SSinbegewebe gebilbet; t)te bret anberen 2Crten üon Rauten fann man gufammengcfe^t nennen. <Sie ]j)aben «)entgjten§ eine ©runblagc au$ 5}?u6feU ober ^inbegetrebc unb eine Dberf)aut, ps wetten aber nodj) mebrere ®ci()id)ten, woüon fo^leicb bie Siebe fepn foll. Sfldcbjl ber Sage ij! bte ^efd^affen&eit ber Dberf)aut t>a^ tvid^s tiQJle Kriterium für bie Unterfcbeibung ber 5!}?embranen. (Sie t|! bic!, bornig unb trodfen auf ber dugeren ^aut, weicb unb feucht auf ben (Scbleimbduten, bünner, a\^ bie ^pibermig ber dugeren <^ant, tt?e6ba(b bie tiefer gelegenen Zi)dk burcbfd^einen, bögegen metftcnö fldrfer, al$ auf ben ferofen .^duten, entweber burcb ©d)icb=: tung ober burd) bie Sdnge ber cplinbrifcben (^pitbeliumjellen, xvät)^ renb t)k ferofen ^äntt gewobnlicb feinet ^flaflerepitbelium l)aUn, Snbeg reicbt, wie id) mehrmals 5U bemerken ©elegenbeit t)atU, feiner biefer (^l)axaUext i)\n, um bie Wlcmhxanm j!reng t)on einan^ ber abzugrenzen, ^ie v^aut ber ^ic^el unb ber ^Ippm flebt ^roU fcben (Sutig unb 9J?ucofa, t)a^ ©pitbelium auf ben (Scbleimbduten ber feineren (handle ip oom (^^itbelium ferofer S^äutt nicbt ju un- terfcbeiben unb unter btefen beft^en bie Ueberjuge ber ©elenfe ein jlarfeä gefcbicbteteg (^pitbelium. 'X)k fibrofen unb ferofen ^äixk t)abt icb bei ber S5efd)reibung be§ SSinbegewebeö au6fu|)rlicb abgebanbeltj üon ben confiituirenben Steilen ber ©cbleimbdute unb ber dugeren S^aut, i?om ^pitbelium, ben £)rufen, paaren u. f. f. war feinet DxU$ bie Siebe. ©0 blei^ ben mir t)kx nur nocb einige S5emerfungen über \)k Sufammenfu^ gung ber ©ebtlbe unb über bie gorm ber ^berflddjien nacb^utragen. Scb rebe nid)t üon^ber 2(bfonberung, ha t}a$, xva§ idb hd ben fe^ rofen ^äixUn bemerft l)aU, and) für bie brüfenlofen ©cbleimbdute gilt unb eine eigentlicbe (Scbleimfecretion fo wenig wie ©cbwetg^ abfonberung augerbalb ber Prüfen üorfommt. £)ie Sufammenfe^ung ber <B(!i)Uxm'i)äute lagt fi'cb am bejfen üerjleben, wenn man üon ben (landlen wa mdgiger SBeite auä- gebt, in welchen bie (Scbleimbautfcbic|)t eine mittlere ©tdrfe l)at ©ie nimmt ab unb ju mit t)cm ^urd^meffer beS ^umen6 ber ha- ndle, welcbe fte begrenzt. «Sie mn^ einige 3eit maceriren, bamit ber äufammenbang ber ßpitbeltumgeEen unter ftd) unb mit ber gldcbe, auf welcher fte ft^en, lotfer werbe; bann greift man t)k überbaut xt>k einen bünnen <Sd[)leim ab, legt bie ©cbleim^aut mit 1](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21058167_1038.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


