Allgemeine Anatomie : Lehre von den Mischungs- und Formbestandtheilen des menschlichen Körpers / von J. Henle.
- Friedrich Gustav Jakob Henle
- Date:
- 1841
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Credit: Allgemeine Anatomie : Lehre von den Mischungs- und Formbestandtheilen des menschlichen Körpers / von J. Henle. Source: Wellcome Collection.
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![^opfe§ bemerfte Sßagner', aUx burd[)Ou§ md)t conftant, ein fitU £)cr @c5)n?anj fd^etnt unmittelbar am l&intcren 9?anbc bc§ Äor^ ^cr§ 5u ft^en^ itnb Itegt in ber ^egel mit ber Sdnacnaxe be§ Äot^ pzx$ in einer gluckt; ein paarmal fal^ icb iebocfe bei frifcben unb lebl^aft ftc|) bewegcnben @amenfaben \)m ^brptx mit bem (Sd[)wan5c einen red[)ten Sßinfel bilben. £)te SDerbinbunsaftelle be6 @cl[)wanjeä mit bem Äot^er unb ber 2(nfan9 beä erjleren ijl juweiten t)on tu ner |)ellen, fc^wadfjfornigen ©ubjlanj umgeben, welcbe ein runbeg ober omU^, mitunter ganj unregelmäßige^ Änotcben bilbet, mei- j!en§ langer unb breiter, al§ ber Äor^er; id) fab eS aucb al6 eine belle ©cbeibe, wie ba§ ©ticbblatt eincg ©tograpierö, wenn man ficb ben Körper beS @amenfaben6 aU ©riff, ben <Scbtt>anj al^ Ältnge benfen wollte. 2)uiarbin* bejeid^net biefelbe ©ubftans al§ ?ap))en, welcbe ber S5aft6 beS @cbwan^e6 anbtngen unb ju^ weilen ft)mmetrifcbe 2(nbdnge ober eine unregelmdftige ^ülle barj^el^ Un, bie ftcb üon bem Äorper ^urucfgebogen i)ätk\ fR. Söagner fanben fid^ eine SKenge ganj fjcUer SStafen, rt)etd^e tn t^rem Snnern burc^ftc^« tfg unb fo fein begrenzt tvavm, \)a^ fte nur bei einer gewifTen SQ^obtfication, fowoöl bei Sampens alö Sageslici^t tt)at)r9enommen werben fonnten. jBorlduftg bürfte Ql6 SJermut^ung ouf^ufleUen fet)n, ba^ bie inneren SSlafen entweber alö fOZagenblafen, ober wag om wa^rfd^einCid^ften i|i, al§ bie mt^roffopifd^e Sar* ftcUung eines inneren gewunbenen S)armcana(eä j^u beuten [ei)en, beffen SSie« gungäjleUen, üon oben gefe^en, alö 9?inge erfc^einen muffen, ©er öorbere runbe Ärei§ wdre ol§ SOlunb^, ber i)intere al§ 3(fter6ffnung p beuten. 2(uferbem ]()at ©erber noci^ bie @efc!^led^t§t|)eite aU ^wei abgerunbete, feinlornige Drs <}ane im Hinteren drittel aufgefunben. SU. SB agner, ü. ©iebolb unb ^bU Ufer i^aUen ben Äopf ber ©amenfaben für :()omogen. 1 ^MioU ^. 15. Icon. phys. Taf. I. fig. I. d. 2 aSei ben @amenfaben oon Rhinolophus (fig. III, 2. b, c) war eö feeutlid^er unb regelmäßiger, wie ein fpi^er Btaä^^l, hoö) andg mä)t conftant unb; wie eö in ber 2(nmerfung ^^1% nie fo beutlicb; ta^ mä)t 3weifel barüber obwalteten. 3 S8ei einigen ©dugett)ieren (?OJau§, Hypudaeus) ift ber <S(i^wanj tn hk ^itti beg nopfformig üertieften Äorperg eingefenft. 2)uiarbin, a. a. D. P/. IX. fig. 9. SBagner, a. a. D. Sof. I. gig. III, 8. 4 a. 0. D. V. 39B PI. IX. fig. 6. c. d d\ 5 2)ic ©amenfoben be§ SOteerfci^weincl^eng beft^en nad^ 3)ujarbin eine t)olIftdnbige, gallertartige ^uUe bei Äorperg, bie ft^ in 2CmmoniaB auflojl unb in SSSalfer allmdl)lig wk ein (Sacf üon bem Äorper ah^M. S)urd^ ®ruc! fann man fte trennen, nad& \>m Sobe fallt fte jufammen, jie^t ftd^ über ben Ä6r=](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21058167_0982.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


