Allgemeine Anatomie : Lehre von den Mischungs- und Formbestandtheilen des menschlichen Körpers / von J. Henle.
- Friedrich Gustav Jakob Henle
- Date:
- 1841
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Credit: Allgemeine Anatomie : Lehre von den Mischungs- und Formbestandtheilen des menschlichen Körpers / von J. Henle. Source: Wellcome Collection.
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![Uf>had)UU fte ebenfalls, ^ä\t jtc aber für golgc eingetretener SScr^ anberungen, 5. S5. nad) längerem 2(ufent()aUe im «^arn bei gleid^- zeitiger Änwefenl^eit eiterartiger <Sebimente\ Sei) mug bagegen nur bemerfen, ha^ xä) ©amenfaben t)on gewo^nlid^er Sorm, wenn fte nod[) fo lange jltanben; ftd^ mä)t in bie befdjjriebene gorm umwan^ beln fal)^ kleine bunfle ^bxn^m an unbejümmten ©teilen be§ ©cbwanjeS fi'nb n\d)t feiten, entweber jufdllig dugerlidS) an^af^ tenbe ober fdj^einbare, burd[) SBinbungen be^ ©d^tDanje^ entjlanbenc bunfle fünfte. ^efanntlid() ift ber <Samen unmittelbar nac^ ber ^(ugleerung gallertartig unb wirb erft nacb einiger Seit fiuffig. Sei) ^abe (®. 56) tt>a]j)rfcbeinlic^ ju mai^en gefucl)t, baß bie gallertartige ^efd[)affens l^eit t)on Saferftoff ^müf)xc, ber allmdl)lig in Sloden gerinne unb ftcl[) t)on bem <2erum fcbeibe. ^an fi'nbet folct)e gaferj!offflo(fen unb @trdnge in Um fluffig geworbenen ©amen unb jwar nl^t bloS nad^ ber ßjaculation, fonbern au<^ bann^ wenn man i^n Ci\x$ bem Vas deferens frifd) getobteter Sl)iere nimmt @()e biefe glodfen abgefegt worben, ftnb bie ©amenfaben entweber rul^ig, ober i|)re SSewegungen ftnb trage, blofe ^Scißationen, feiten öerldgt einer feine ©teile. SBenn ft'cf) aber bie SlufTiö^ett in ©erinnfel unb ©erum gefcl[)ieben i)atf fo beginnen lebl^aftere Drtöbewegungen. din S^eil ber ©amenfaben wirb in t)ie gaferjtoffftrdnge üerwi^elt, fte bleiben entweber ru]()ig ober wiegen \iö) an ber ^berfldd[)e \)\n unb ^er ober frümmen ftc^ langfam jufammen unb fd&iegen bann :|)lo^lid[) l^eröor, ofenbar um ftd^ lo§ ^u macben. Wlan ftel)t fold[)e glodPen rings- um öon ©amenfaben bicbt befe^t; aucb cm anberen, jufdüiig in ber glufftgfeit fuSpenbirten Äor^ern, 5. S3. ^^it^elium^ldttd[)en, fegen fte ftc^ fejl. ^ie freien ©amenfaben fliegen anfangt mit jucfenbcn SSewegungen burdS) bie engen ©äffen jwifcben Un ©erinnfeln burc^, in tfim fD?aage, wie bie gluffigfeit junimmt, werben t^re SSewe* gungen freier, felbjljldnbiger. SBenn nicbta fte ^inbert, fo wenben per juröcf unb ücrld^t tt)n iixU^t ööllfg. SOJit bem (SadEe i)(it ber Ä6rper bfe- fer ©amenfaben 0,0052', nacft 0,0032' Surd^meffer. 1 a. a. D. ©. 13. 2 2Ct§ feltene SSübungäabmetd^ungen eriüd^nt Sßagner (ebenbaf.) einen nac^ i)inUn gabelförmig gettjeitten ©c^wanj ober einen einfad^en ©c^manj mit boppeltem Körper. 3Bie leidet inbep ]()ier Sdufc^ungen möglich ftnb, wenn ^wei gaben \iä) t^eilweife bedien ober n?enn ein fopflofer (Sdjwan;^ fid^ an einen ans bereu anlegt, teuftet oon felbft ein.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21058167_0983.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


