Loci communes Manlii, das ist: herrliche schöne Historien allerley selten unnd neuwen Exampel, Gleichniss ... gewisse Probkünst der Artzney ... sampt einem historischen nützlichen Calender ... auss dess Herrn Philippi Melanthonis, und anderer gelehrten, fürtrefflichen Männer ... zusammen getragen ... / [Johannes Manlius].
- Manlius, Johannes, active 1562.
- Date:
- 1574
Licence: Public Domain Mark
Credit: Loci communes Manlii, das ist: herrliche schöne Historien allerley selten unnd neuwen Exampel, Gleichniss ... gewisse Probkünst der Artzney ... sampt einem historischen nützlichen Calender ... auss dess Herrn Philippi Melanthonis, und anderer gelehrten, fürtrefflichen Männer ... zusammen getragen ... / [Johannes Manlius]. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![oder ander Vngewitters / deßgleichen nit für bófem eſſen / trincken / oder Herberg ſich befoͤrchten / ſondern fleiffiafurtfabren in der Reyſe / auch alle gelegenheit vnd vmbſtende erforſchen / darmit er die Sachen vnd Haͤndel derwegen er die Reyſe fuͤrgenommen auffs erſte verrichtete / vnd widerumb anheims komme / ſonſten wirdt es heiſſen nach deß Poeten rede: o iffer, habent parua commoda, magnæ moræ. Zum dritten / folder Wanderßmann in ſeinem Beruff ſtandthafftig furtfahren / vnd kein gefahr vor ſolcher ſeiner Reyſe ſich alſo abſchrecken laſſen. Allhie fallen den Wanderßleuten viel mancherley gefehrligkeit beyde in den Wirtshaͤuſern vnd an der Straſſen fuͤr / daß alſo war ift nach dem Spruch / da geſaget wirt: Lereeri. natio ef voluntarium exilium Viter andern fellt euch allhie dieſe frag fuͤr / weñ ſolcher Wanderß mann auff dem weg vmbkommen / wie vielen from̃en ehrlichen deuten widerfehret / was denn von ſolches Beruff zu vrtheilene Darauff manantwor⸗ tet / vnd ſpricht: Daß alle Haar der Glaͤubigen an den HERREN Chriſtum auff dem Haupt gezehlet ſind / vnd one den willen deß Him̃liſchen Vatters keins bere ab falle. Wirt nu ein Chriſt auff der Straſſen vmbgebracht / ſo thut jm der Gott⸗ ſicch Gott befohlen / fuͤrdert er jn / daß er deſto ehe auß dieſer Welt abgefordert / vñ ein Erb der ewigen Seligkeit wirdt. Er hette doch on das etwan daheim in groſ⸗ ſer marter vnd pein muͤſſen ſterben / dardurch er vervrſachet daß er von dem wa⸗ ven Chriſtlichen Glauben abgewichen were Derhalbẽ in allen vnſern gefahren HER ſeyn / auch daß er enfer Leben / vñ die leng vnſerer tag ſey Derwegen fo wir ſchnell von dieſer Welt muͤſſen abreyſen / fofollen wir vns dieſer Spruͤchlein auch ſehr tröͤſtẽ / die alſo lauten: Beati mortui, qui in Domino moriuntur. Item Chriſtus ſaget: Wer an mich glaͤubet / der wirdt den Todt nicht ſchmecken ewiglich. Dieſe Spruch zeigen an / daß den Gottsfoͤrchtigen der ſchnelle Todt nit ſchaͤdlich / for» dern fuͤrderlich fep zu dem ewigen Leben / Denn es muß doch ein mal geſtorben ſeyn es fep bald oder lang / vnd daß wol ſterben beſſer ſey denn vbel gelebet. Zum vierdten / ſo ſolder Wanderßmann taͤglich fleiſſig zu morgens vnd abends / vnd zumoffternmal deß tags bitten / daß jn Gott auff der Reyſe behuͤte / feiner Haͤn⸗ deln vnd Geſchaͤfft glücklichen außgang gebe / vnd fo er in gefahr fome / woͤlle er jmgnediglich herauß helffen vnd erretten / auch ſeine Engelals Wächter im zu⸗ verordnen / daß / wenn ſchon vil tauſend vmb jn laͤgerten / daß ſie jn bewachen vñ behüten wolten. Solches aber das võ der Reyſe deß Wandermanns geredt ſol ein jeder auch in ſonderheit auffſeinen Beruff vñ Ampt ziehen / vnd gleichs falls / ſo er in ſolche widerwertigkeit vñ gefahr kaͤme / fid) darinnen woͤlle troͤſten / Da⸗ her er denn auch diſen nutz erlangen vnd bekom̃en / daß er ſich nit ſelbſt trauwrig machẽ wirt / oder mit eigenen gedancken plagé] ſondern nach gethaner arbeit ſei⸗ nes Beruffs oder Ampts / Gott das jenige befehle / das allen Nenſchen vnmuͤg⸗ lich zuthuniſt. Von dem andern Stuͤcklein woͤllẽ wir auffs kͤrtzeſt reden. Es iſt aber dieſes / wie man die trauwrigkeit auffs beſt vertreiben / vnnd die Menſchen f froͤlich ee ee fich Nu di au ier Mete auus Au fttit Tv; t Tu 1 Tu al! Lus Ton fh TT I tto edge o E | dee I jenen JI ine Witt 1 | chin E eli i Bach | er dolo | Tet tech lege | buqi | ins | El; |](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b33550025_0016.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)