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Credit: Bad und Badewesen im Talmud / von Samuel Krauss. Source: Wellcome Collection.
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![dass diese Art Bäder gewissermassen einem jeden als Haus- bad dienen konnte. Damit ist zusammenzuhalten das Bad der Bath-Seba (II. Sam. 11, 2); das Bad der Susanna hingegen befand sich im Park (Sus. Theodotions Version, 15). Im Turm Phasaelos zu Jerusalem, wo es in einem Bau Wohnzimmer ge- geben hat, gab es auch ein Bad {ßaXaveXov), „damit dem Turme nichts fehle (Josephus, B. J. 5, 4, 3 § 168). In gewissem Betracht gehören hierher die JT'DDJ vv{i(patov genannten Spring- (Auslaufjbrunnen, die im Midrasch erwähnt werden^). Wie man es im Winter machte, lehrt jener zwar nur legendarische Fall, dass einer die Eisschollen der Zisterne zerschlug und sich hierauf badete 2), Vgl. jbtf Schneewasser (Hiob 9, 30)3); Schneeballen {h^ '^ü^ T. Mikw. 5, 8 p. 657 Z. 19)*) im Tauch- bad versenkt. 3. Flüsse, Ströme (minj). Ein beliebtes Baden, wie natür- lich, fand auch- in Flüssen und Strömen statt. Der Badende ging manchmal, wenn es möglich war, von einem Fluss in den anderen; hierbei erfahren wir die allerorten und immer geübte Ausgelassenheit, den Genossen aus Scherz in den Fluss zu b. Berach. 18i> ''^z•ö^ nmi Nmai nnj nam. S. Tosafotli b. B. Kama 82 b. -) Preuss a. a. 0. S. 15 hat den geistreichen Einfall j^tp hier mit rabbin. jSjpn (M. Sabb. 9,5; b. 90») zusammenzustellen; geistreich, aber schwerlich wahr. ^) vgl. ha »jJN Hiob 38,28 u. oben ihv «Suji. *) M. Makhs. 5,1 '13 nnja h^aw »e. Ib. nrisV n<2n inm (das dunkle iru, ■welches R. Simson z. St., wie es scheint, in „seiner Betrunkenheit auffasst, Isaak Siponte sehr gewunden „den Mieter erklärt, möchte ich von i?*? = 13° nach Jes. 19,10 — wo eine solche Auffassung möglich und auch geäussert wurde (s. meinen hebr. Kommentar z. St.) — als Damm, Wasserverscbluss auffassen: wenn ihn sein Genosse in dessen (in des Stromes) Damm ge- stossen hat (dies entspricht dem nns nnj im ersten Fall), so auch sein Vieh, 80 hat das zweite Wasser das erste gereinigt. Ib. iDv pnifc: dni usw. Da- neben existiert, wie Derenbourg in seiner Ausgabe nnno mo usw. z. St. an- merkt, in Maim., \>hzw riNDiB 'hn 13,6 die Leseart inona mtr'» in naipf?, so auch in ed. Venedig n'sn, und in ed. Lowe steht naio'?; heisst das etwa: zu seinem Verdruss? Oder haben wir hier das Grundwort zu ]in»N, so dass 122? gleich dem vermuteten -iso = Damm? In T. Makhs. 2,12 p. 674 Z. 34 fehlt der ganze Ausdruck. Ib. Beginn: Wer sich im Meere oder im Flusse untertaucht, obzwar er mehr als 1 Mil (etwa 1 Km) weit sich hineinbegibt usw. Mutwillige Scherze: T. Mikw. 5,14 p. 667 Z. 33 njuD nr nn nipo'? ^eipn, ib. «'?y it tsu: (vgL Derech E. R. c. 10 »Sj -\-\- om u. w. unten). M. Makhs. 5,1 ausdrück- lich: pncBs wie im Spiel, ib. 5,2 d'02 lies noiyn Var. lux.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2145081x_0020.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)