Kritisch-etymologisches medicinisches Lexikon oder Erklärung des Ursprungs ... Physiologie der Sprache / von Ludwig August Kraus.
- Kraus, Ludwig August, 1777-1845.
- Date:
- 1844
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Credit: Kritisch-etymologisches medicinisches Lexikon oder Erklärung des Ursprungs ... Physiologie der Sprache / von Ludwig August Kraus. Source: Wellcome Collection.
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![Zomos etc. Denn kochen und gähren und ! e b e n und wachsen (wie Pflanzen, wie Thiere) und denken — sind alles Erschei- nungen derselben allgemeinen Thätigkeit auf verschiedenen Höhen der Ausbildung! s. die allgemeine Biologie und die Einleitung zur allgemeinen Nosologie u. Therapie. Zymotechnia, die Gahrkunst, die Lehre von Beförderung der Gahrung durch passende Mittel, als deren Theile z. B. die Braukunst, die Weinberei- tungskunst, die Brann twein berei- tungskunst, eig. auch der vorzüglich- ste Theil der Kunst zu backen, an- zusehen sind ; v. Zyma u. Techne. xymotechnicus, die Zymotechnie be- treilend , dazu gehörig, dieselbe ausübend usw.; v. Zymotechnia. Zymothermae, Balnea fermentantia, die warmen Gescht-Bader; allen- falls auch die warmen Branntweiuspühl- bäder; v. Zymos u. Thermae. zymoticus, C,v/limtm o g, gährend, Gahrung machend oder befördernd 5 von £v/toa), s. Zymosis. thiciis, bei Ploiicqueti durch über- mässiges Biertriuken entstanden! übel gebildet aus Zythos. Zythograla, 1. bei Sy den kam und Peccjue t: Birnmolken? od. Essig- molken; 2. bei B ecj in etc. (Diel, med.): ein Gemisch von Bier und Milch (?); v. Gala u.: Zythos, Zythus, o ^v&oSi ein durch Gahrung bereitetes flüssiges Nah- rungsmittel, also: Bier, Obstwein udgl.; aber auch: Bieressig, Obstes- sig, Cyderl Essig überhaupt; wol si- cher v. £voj , (£v&co?) s. unter Zymosis etc. Denn dass die Aegypter das Bier erfunden haben sollen, beweis’t noch nicht, dass auch das Wort £v&os> wie Manche wollen, Aegyptischen Ursprungs sei; obgleich das Hebr. und zugleich Chald., Syr., Aethiop. nrm (schatali), trinken , allerdings der Vergleichung werth ist! ZZ bedeutet: l.in den Griech.Manuscrip- ten der alten Aerzte: M y r r h e; v. 2jli vgvr], was man auch Z^ivqvtj schrieb, we- gen naher Verwandtschaft beider Buch- staben ; 2. in den Griech. Manuscripten späterer Aerzte meistens: Zingiber. Eiz w rqq r0)v AaovQiOiv q>o)vrjq fj i’owo/tß, naqu rov AoovQtMv avz wv (zav&avnv XQJ] zo rcQayjuay x«#’ ov ro ovo/ua ItyOXHHV. F.LX IX Tqq 'lWV IlfQOOiV, 7; Ivduv, y A Q « ß 0) V , >; y i\} io 7i bjv , i] okwq ovtivwv, txEivwv nvv&uvto&ai. Galenus ad Thrasibulum, c. XXXII.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29306760_1108.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)